Duomo Vecchio

Duomo VecchioPiazza Paolo VI, 25121, Brescia (BS)
In Brescia nennt man sie „La Rotonda“, doch ihr offizieller Name lautet „Winterkonkathedrale Santa Maria Assunta“. Sie ist eine der ältesten und bekanntesten Kultstätten der Stadt.
Der Bau begann im 11. Jahrhundert auf den Überresten einer älteren Basilika. Im Laufe der Zeit hat sie ihr Aussehen mehrmals verändert, aber stets ihren ursprünglichen Charakter bewahrt: den romanischen, soliden und strengen. Und genau diese schlichte, schnörkellose Form macht sie zu einem Meilenstein der lombardischen Romanik.
In Brescia stellt sich Schönheit nicht zur Schau: Sie lässt sich erkennen. Seit Jahrhunderten.
DAS ÄUSSERES DES ALTEN DOMS: LEBENDIGER STEIN UND SPUREN DER ZEIT.
Die Rotonda ist auf den ersten Blick unverkennbar: ein zylindrischer romanischer Bau aus Medolo-Stein und Botticino-Marmor, geprägt von einflügeligen Spitzbogenfenstern auf drei Ebenen und runden Okuli im oberen Bereich. Die regelmäßigen Pilasterbänder und der sägezahnförmige Terrakotta-Fries sprechen die schlichte, selbstbewusste Sprache der Architektur jener Zeit.
Der heutige Eingang, der 1571 eröffnet wurde, trat an die Stelle des ursprünglichen, der im Inneren noch sichtbar ist. Darüber erhob sich der romanische Glockenturm, der 1708 einstürzte: Heute sind nur noch wenige Darstellungen davon erhalten.
Die Rotonda ist auf den ersten Blick unverkennbar: ein zylindrischer romanischer Bau aus Medolo-Stein und Botticino-Marmor, geprägt von einflügeligen Spitzbogenfenstern auf drei Ebenen und runden Okuli im oberen Bereich. Die regelmäßigen Pilasterbänder und der sägezahnförmige Terrakotta-Fries sprechen die schlichte, selbstbewusste Sprache der Architektur jener Zeit.
Der heutige Eingang, der 1571 eröffnet wurde, trat an die Stelle des ursprünglichen, der im Inneren noch sichtbar ist. Darüber erhob sich der romanische Glockenturm, der 1708 einstürzte: Heute sind nur noch wenige Darstellungen davon erhalten.
DER INNENRAUM
Das Innere der Rotunde bewahrt die ganze Kraft der romanischen Architektur, die durch die Restaurierungsarbeiten von Luigi Arcioni im 19. Jahrhundert noch deutlicher zur Geltung kommt, da durch die Beseitigung späterer Anbauten die ursprüngliche Struktur wieder freigelegt wurde.
Der heutige Eingang, der 1571 von Giovanni Maria Piantavigna eröffnet wurde, bietet einen direkten Blick auf die Chorgestühle, die Chorumgänge und das Presbyterium aus dem 15. Jahrhundert. Damals wurde der Boden angehoben und zwei Seitentreppen gebaut, die hinunter zum ursprünglichen Boden führen.
Zu beiden Seiten des Portals sind noch die Treppen zu sehen, die einst zum Glockenturm führten, der 1708 einstürzte und ebenfalls im 19. Jahrhundert wiederhergestellt wurde.
Die Kirche erstreckt sich über mehrere Ebenen: Vom Eingang aus gelangt man hinab in den kreisförmigen Chorumgang, der durch acht Säulen und Rundbögen, die die Kuppel tragen, vom Chorraum getrennt ist.
Der Chorumgang führt zum Presbyterium, von wo aus man in die Krypta des Heiligen Philastrius hinabsteigen oder zum Querschiff hinaufsteigen kann. Weitere Stufen führen zum Chor und dann zur Apsis.
Eine komplexe Struktur, ja, aber gut nachvollziehbar. Denn in Brescia spricht sogar die Architektur eine klare Sprache.

Ph Christian Penocchio

Ph Christian Penocchio