Von den Fornaci zum Guido Alberini Park

Von der Landschaft in die Stadt, durch Erinnerungen und Erneuerungen.

Entfernung
etwa 7,4 km
Dauer
etwa 1 Stunde und 50 Minuten
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Der Weg

Dieser Weg beginnt am selben Punkt wie Nr. 9, nimmt jedoch eine andere, entschlossenere Route nach Norden und durchquert den letzten echten landwirtschaftlichen Streifen des südwestlichen Stadtsektors.

Vom Herzen von Fornaci geht es entlang der Via Labirinto, entlang der Umgehungsstraße, bis man den kleinen historischen Ortsteil Noce erreicht. Hier erinnert ein Garten an den Namen Cacciamali. Es ist ein Abschnitt, in dem sich die Landschaft schnell verändert: zuerst Gärten und Stille, dann Lagerhallen, Häuser, Erinnerung.

Der heikelste Abschnitt ist Chiesanuova. Hier verflechtet sich die Geschichte mit dem Umweltkampf: In den letzten Jahren hat das Viertel eine bedeutende Sanierung erlebt, nachdem die Kontamination durch PCB und Dioxine des ehemaligen Chemiewerks Caffaro entdeckt wurde. Heute jedoch sind die Parks regeneriert, offen, belebt und zurückerobert.

Der Weg endet im Parco Alberini, dem Verbindungspunkt mit dem Weg 1. Ein Weg, der doppelt zählt: für das, was er zeigt, und für das, was er lehrt.

Was zu besichtigen

Villa Suardi, die Festung mit dem Labyrinth.
Zwischen Fornaci und Via Labirinto verbirgt sich eine Villa, die wie aus einem Abenteuerroman entsprungen scheint: Villa Suardi.
Zwischen 1730 und 1744 auf einem alten Schloss erbaut, verfügt sie über Türme, Zugbrücken, echte Gräben und sogar ein Labyrinth, das ihr den Namen gibt.
Eine faszinierende Mischung aus Eleganz und Verteidigung, mit einer großen Rasenfläche im hinteren Bereich, einem Tempelchen am Ende der Allee und einer Architektur, die auf der Grenze zwischen Traum und Realität spielt.

Wiedergeborene Parks. Wo früher Gift war.
Der Parco Caffaro ist ein junges Grüngebiet. Wörtlich.
Er entstand aus der Sanierung der mit PCB kontaminierten Bereiche des ehemaligen Caffaro. Heute findet man dort neue Bäume, ständige Pflege und eine Landschaft, die sich Schritt für Schritt neu formt. Wo möglich, wurden die großen historischen Bäume gerettet. Der Rest ist eine Zukunft, die von Grund auf neu gepflanzt wurde.

Nützliche Informationen

Der Weg wird nicht direkt von der U-Bahn bedient, ist jedoch leicht mit den Oberflächenverkehrsmitteln erreichbar. Die Linie 17 verbindet das Viertel Fornaci (Ausgangspunkt) mit Castelmella, während die Linien 2 und 15 die Bereiche Chiesanuova und Noce bedienen, die entlang des Weges durchquert werden.