Vom Mella-Park zum Pescheto-Park
Ein Spaziergang durch Grünflächen und Viertel entlang der Quinzanese.
Ein Spaziergang durch Grünflächen und Viertel entlang der Quinzanese.

Man beginnt im Südwesten, dort wo sich der Parco del Mella in einer noch lebendigen Zone aus Wasser, Grün und wenig begangenen Wegen öffnet. Es ist der Ort, der als Ansa delle Fornaci bekannt ist und eines der Enden des Rad- und Fußgängerwegs des Mella, ein Klassiker für diejenigen, die das laufende und gehende Brescia lieben.
Von dort aus geht es nach Norden, durch drei Viertel, die viel zu erzählen haben: Fornaci, mit dem Parco Boninsegna; Villaggio Sereno, mit dem Parco Giffoni; und schließlich Lamarmora, mit den Gärten Zorat, Nicoletto, Bambini di Beslan. Es ist ein urbaner Weg, ja, aber mit Öffnungen zur landwirtschaftlichen Landschaft, die an den Rändern bestehen.
Das Ziel ist der Parco Pescheto, einer der bekanntesten und zentralsten, ein Knotenpunkt für andere Routen wie die Route 1. Es ist ein Spaziergang, der keinen Lärm macht, aber konsequent ein wichtiges Stück der Stadt durchquert.
Fornaci, zwischen Glauben und versteckten Villen.
In Fornaci erzählt die Stille. Sie tut es zwischen den schlichten Wänden der Kirche San Rocco, einem kleinen Juwel von diskretem Charme mit Fresken von Trainini, und in den Alleen, die zu drei Anwesen aus vergangenen Zeiten führen: die aus dem 18. Jahrhundert stammende Villa Onofri, die Villa Pellizzari di Meduna, ein elegantes Zeugnis der Seele des Viertels, und die Villa Labirinto, umhüllt von Geheimnis und Suggestion.
Vier Etappen, um ein Gesicht von Brescia zu entdecken, das nur wenige kennen, aber das den Umweg wert ist.
Wo früher Felder waren, ist jetzt ein Wald.
In den 90er Jahren gab es hier nur Felder. Heute hat die Gemeinde dank eines großen Umweltprojekts einen Auwald entlang des Mella wiederhergestellt.
Massive Bepflanzungen, einheimische Arten und der Wunsch, Jahrzehnte der Ausbeutung wiedergutzumachen. Jetzt ist dieser grüne Streifen ein ökologischer Korridor, in dem man zahlreiche Vogelarten beobachten kann... und auch ein wenig mehr Hoffnung: Einst ein Abflusskanal, ist der Fluss Mella heute dank der Kläranlage von Concesio sauberer.
Die Strecke endet in der Nähe der U-Bahn-Station Lamarmora. Um den Ausgangspunkt an der Ansa delle Fornaci zu erreichen, können die Buslinien 10 (Flero–Poncarale) und 17 (Castelmella) genutzt werden, die das südwestliche Gebiet der Stadt bequem verbinden.